Den richtigen IP-Transit-Anbieter wählen: 7 Kriterien
Nicht jeder Transit ist gleich. Diese sieben Kriterien helfen Ihnen, einen Anbieter zu beurteilen - von Redundanz und Peering über DDoS-Schutz bis zu Abrechnung und Support.
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Ein IP-Transit-Anbieter ist mehr als ein Preis pro Mbit/s. Die Qualität der Anbindung entscheidet über Latenz, Verfügbarkeit und Sicherheit Ihrer Dienste. Diese sieben Kriterien helfen Ihnen, Angebote sachlich zu vergleichen.
Die 7 Kriterien im Überblick
- 1Redundanz: Vollredundante Router und mehrere Upstreams verhindern, dass ein einzelner Ausfall Sie offline nimmt. Fragen Sie nach LACP und getrennten Pfaden.
- 2Peering & Reichweite: Viele direkte Peerings an Internet-Exchanges senken Latenz und Kosten. Prüfen Sie das Anbieterprofil in PeeringDB.
- 3DDoS-Schutz: Integrierte Mitigation im Netz ist wirksamer als eine nachgelagerte Lösung. Klären Sie Standard- vs. Premium-Schutz und ob Always-on möglich ist.
- 4RPKI & Routensicherheit: RPKI-Validierung schützt vor Route-Hijacks und ist heute Standard. Ohne sie riskieren Sie Fehlrouting.
- 5SLA & Verfügbarkeit: Ein klares Verfügbarkeits-SLA (z. B. 99,95 %) mit definierten Reaktionszeiten schafft Verlässlichkeit.
- 6Abrechnung: Die faire 95/5-Methode rechnet nutzungsbasiert ab und ignoriert kurze Spitzen. Achten Sie auf transparente Verbrauchsübersichten.
- 7Support: Erreichbarer 24/7-Support mit echten Netzwerk-Engineers ist im Ernstfall Gold wert - kein anonymes Ticket-System.
AS51202 im Check
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Fazit
Vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern das Gesamtpaket aus Redundanz, Reichweite, Sicherheit und Support. Ein etwas höherer Preis pro Mbit/s amortisiert sich schnell, wenn dafür Ausfälle und Angriffe ausbleiben.